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Betriebliche Gesundheitsförderung als Erfolgsfaktor für Unternehmen

Welche Leistung ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz erbringt, hängt wesentlich von seiner Gesundheit, seiner Motivation und seinem Wohlbefinden ab. Vor diesem Hintergrund erschrecken die Zahlen einer im Jahr 2011 veröffentlichten Forsa-Studie im Auftrag des Fürstenberg Instituts*: Vier von fünf Arbeitnehmer in Deutschland (79 %) fühlen sich in ihrer Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz eingeschränkt. Psychische und körperliche Beschwerden werden hierfür als häufigste Ursachen genannt. Von dieser Situation sind beide Seiten – Arbeitnehmer und Arbeitgeber – gleichermaßen betroffen. 

Um die psychischen Ressourcen der Mitarbeiter zu stärken, werden folgende Ziele im Rahmen einer ganzheitlichen betrieblichen Gesundheitsförderung definiert:

  • Verbesserung der Führungskultur
  • bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf
  • transparenter Umgang mit betrieblichen Veränderungen und Belastungen
  • altersgerechte Arbeit
  • Stärkung des körperlichen und psychischen Wohlbefindens der Mitarbeiter und Führungskräfte

Es gibt zahlreiche Gründe, warum Arbeitgeber Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter übernehmen sollten. Der schärfere globale Wettbewerb, grundlegende Veränderungen in der Arbeitsorganisation und steigende soziale Anforderungen sind nur einige Beispiele. Daher sollten Unternehmen, die zukünftig wettbewerbsfähig sein wollen, bereits heute in die Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter investieren. Denn von den Mitarbeitern – und von wem sonst? - hängt letztlich der Erfolg eines Unternehmens ab. 

Psychische Belastungen

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Psychische Ressourcen

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Burnout

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Quellen:

Fürstenberg Institut (2011). Fürstenberg Performance Index 2011: Gesundheitsprobleme in Deutschland und ihr Einfluss auf die Leistung der Arbeitnehmer.
Verfügbar unter: http://www.fuerstenberg-institut.de/news/furstenberg-performance-index-2011/

Lohmann-Haislah, A. (2012). Stressreport Deutschland 2012. Psychische Anforderungen, Ressourcen und Befinden.1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Sockoll, I., Kramer, I., Bödeker, W. (2008). Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention – Zusammenstellung der wissenschaftlichen Evidenz 2000 bis 2006. Hrsg. vom BKK Bundesverband, BGAG Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung DGUV, AOK-Bundesverband, Verband der Ersatzkassen e. V. Initiative Gesundheit und Arbeit IGA-Report Nr. 13, 2008.