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21.07.2017
Kategorie: Kurzmeldungen

Selbsthilfe als Ergänzung zur Psychotherapie

Um eine stärkere Zusammenarbeit zu fördern, fand am 28. April 2017 das erste bundesweite Treffen „Selbsthilfe und Psychotherapie“ statt. Die Vertreterinnen und Vertreter der Selbsthilfekontaktstellen der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) und der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) diskutierten gemeinsam über Möglichkeiten einer besseren Zusammenarbeit.

Im Zuge der neuen Psychotherapie-Richtlinie wurde die Lotsenfunktion der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten erweitert und so können diese auch in den Sprechstunden über Angebote wie Selbsthilfe informieren.

Selbsthilfekontaktstellen sind wohnortnahe und professionelle Unterstützungseinrichtungen, die neben Informationen und Verzeichnissen über Selbsthilfegruppen im Umkreis auch Hilfe für die Gründung von Selbsthilfegruppen leisten.

Für wen und unter welchen Voraussetzungen ist eine Selbsthilfegruppe geeignet? Es gibt keine allgemeinen Kriterien. Gruppenselbsthilfe ist eine gute ergänzende Möglichkeit parallel oder im Anschluss an eine Psychotherapie. Für Menschen die sich in einer akuten Krise befinden wird die Selbsthilfe dagegen von den Vertretern des Treffens nicht empfohlen.

Pressekontakt

Dr. Sarah Liebherz

Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 57969

presse@psychenet.de