| Vorteile und Wirkungen |
- Psychotherapie ist wirksam.
- Hilft, sich besser zu verstehen.
- Eigene Stärken können erkannt und aufgebaut werden
- Behandlungsmethoden und Ziele können individuell gestaltet werden, z.B. können Sie ein Entspannungsverfahren lernen oder daran arbeiten, Ihren Lebensstil zu ändern.
- Hilft langfristig: Im Vergleich zur medikamentösen Behandlung erkrankt der Betroffene nach Ende einer Psychotherapie seltener wieder.
|
- Antidepressiva wirken gut - vor allem bei mittelschweren und schweren Depressionen.
- Sie wirken schnell (nach ca. 2 Wochen).
- Die Behandlung erfordert wenig Zeit.
- Es gibt verschiedene Formen von Antidepressiva, manche beruhigen eher und verbessern den Schlaf, manche geben Energie - je nach Beschwerden kann das richtige Medikament ausgewählt werden.
|
- Wirksamste Behandlungsmethode bei schweren oder chronischen Depressionen.
- Die Vorteile von beiden Verfahren können genutzt werden (schnelle Wirkung der Medikamente und Arbeit am besseren Verhältnis der Beschwerden und an der Umgestaltung des eigenen Lebens).
|
| Nachteile und Nebenwirkungen |
- Die Wirkung tritt erst nach ca. 8 bis 10 Wochen ein.
- Psychotherapie beansprucht mehr Zeit und Energie als die Einnahme von Medikamenten (wöchentliche Termine, Mitarbeit).
- Manchmal werden Sie mit Sichtweisen auf das eigene Leben konfrontiert, die zunächst unangenehm sein können. Es kann daher vorkommen, dass sich die Beschwerden vorübergehend verschlimmern.
- Wenn Sie in einer Psychotherapie Ihr Verhalten verändern, kann dies – neben positiven Auswirkungen – auch zu Konflikten in Ihrem Umfeld führen.
- Oft gibt es Wartelisten bei Psychotherapeuten, daher müssen Sie eventuell warten, bis die Therapie beginnen kann.
|
- Nebenwirkungen von Antidepressiva sind: Übelkeit und Erbrechen, Gewichtszunahme, Durchfall, Schläfrigkeit und sexuelle Probleme.
- Nebenwirkungen sind vor allem zu Beginn der Behandlung möglich. Etwa die Hälfte aller Patienten berichtet in den ersten vier bis sechs Wochen vorübergehend von geringen Nebenwirkungen. Für 3 von 100 Patienten sind die Nebenwirkungen so belastend, dass die Behandlung abgebrochen werden muss.
- Lebensprobleme, die evtl. mit zur Entstehung der Depression beigetragen haben (z.B. Belastungen im Beruf oder in der Partnerschaft) werden durch Antidepressiva nicht verändert.
- Nach Ende der Behandlung mit dem Antidepressivum kommt es häufiger zu einem Rückfall als bei einer psychotherapeutischen Behandlung.
|
- Es können medikamentöse Nebenwirkungen auftreten.
- Auch die Nachteile der Psychotherapie (Mitarbeit, Zeitaufwand) müssen in Kauf genommen werden.
|