Aufgrund der andauernden Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in Deutschland, haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen darauf geeinigt, die bereits eigeführten Sonderregelungen zur Videosprechstunde und telefonischen Konsultation bis zum 31. März 2021 zu verlängern.

Psychotherapeutische Videositzungen können ohne Obergrenze angeboten werden. Neben Einzeltherapiesitzungen gilt dies auch für die Psychotherapeutische Sprechstunde und probatorische Sitzungen per Video. 

Des Weiteren können Gruppenpsychotherapien bis Ende März 2021 in Einzelpsychotherapien umgewandelt werden – ohne dass über eine einmalige formlose Anzeige an die Krankenkasse hinaus eine Begutachtung oder gesonderte Antragstellung bei der Krankenkasse erfolgen muss. 

Auch in diesem Wintersemester findet die Vorlesungsreihe "Anthropologische Psychiatrie" statt; diesmal unter dem Thema "Bedeutung von persönlicher Nähe und Begegnung". Die Vorlesungsreihe ist für alle zugänglich und wird in der Corona-Pandemie weiterhin als "Lecture2go" von der Universität angeboten. 

Die Videos sind unter den folgenden Links zu finden:

Zum aktuellen Termin (8.12..): "Flucht nach vorne - online geht mehr als wir denken!"-Prof. Dr. Thomas Bock im Gespräch mit Rainer Ott (GB) und Michael Schweiger (ARINET):

"Manche Menschen verbringen viel Zeit am Computer, sind zurückhaltend mit Begegnung, haben schlechte Erfahrung gemacht oder Angst davor. Mit Online-Angeboten können wir sie abholen, Mut machen, stärken, ... persönliche Begegnung geht nicht verloren, sondern gewinnt hinzu! Zwei Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis begegnen sich."

In den nächsten Wochen folgen dann weitere Dialoge zu:

  • Inflation der Verschwörungstheorien - wer schwört wem? - mit Prof. Dr. Michael Butter (Tübingen) (24.01)
  • Berühmte Künstler*innen mit Krisenerfahrung - zu Gottfried Benn und Else Lasker-Schüler - eine Performance von Marlies Graser und Torsten Flögel (9.02)

Auch in diesem Wintersemester findet die Vorlesungsreihe "Anthropologische Psychiatrie" statt; diesmal unter dem Thema "Bedeutung von persönlicher Nähe und Begegnung". Die Vorlesungsreihe ist für alle zugänglich und wird in der Corona-Pandemie weiterhin als "Lecture2go" von der Universität angeboten. 

Die Videos sind unter den folgenden Links zu finden:

Zum aktuellen Termin (24.11.): "Liebe zu Zeiten der Corona-Krise"-Prof. Dr. Thomas Bock im Gespräch mit PD Dr. Daniel Schöttle und Bianca Scheunemann: 

"Abstand, Rückzug, Angst vor Ansteckung- werden wir künftig Nähe meiden? Oder müssen wir jetzt immer treu bleiben? Wird Liebe einsam? Oder wird sich unser Mut durchsetzten? Können wir unserer Wildheit vertrauen? Ist die Erotik stärker als ein Virus (ist ja nicht der erste)? Mit Online-Angeboten können wir sie abholen, Mut machen, stärken...Persönliche Begegnung geht nicht verloren, sondern gewinnt hinzu! Zwei Perspektiven und Erfahrungen aus der Praxis begegnen sich." 

In den nächsten Wochen folgen dann weitere Dialoge zu:

  • Flucht nach vorne - online geht mehr als wir denken! - mit Michael Schweiger (ARINET) und Genesungsbegleiter Rainer Ott (8.12)
  • Inflation der Verschwörungstheorien - wer schwört wem? - mit Prof. Dr. Michael Butter (Tübingen) (24.01)

Das neue Therapieprojekt "RELATE" richtet sich an Menschen mit Psychosen, die belastende Stimmen hören. Mit Hilfe dieser neuen Therapieform wird zunächst analysiert wie die Patient*innen auf ihre Stimmen reagieren, um sie anschließend dabei zu unterstützen, einen selbstsicheren Umgang mit ihren Stimmen, sowie mit anderen Menschen zu entwickeln. So sollen die psychischen Belastungen der Patient*innen reduziert und die Lebensqualität verbessert werden. 

Wer kann teilnehmen?

  • Mind. 16 Jahre alt
  • Mind. seit 6 Monaten Stimmenhören, die als belastend empfunden werden 

Kosten und Aufwandsentschädigung:

  • Die Teilnahme ist kostenlos 
  • Für die Beantwortung von Interviews und Fragebögen zur psychischen Gesundheit werden Fahrkosten erstattet und eine Aufwandsentschädigung von 12 Euro pro Stunde gezahlt

Bei dem Projekt handelt es sich um ein zusätzliches Therapieangebot. Das bedeutet, dass alle Teilnehmenden ihre bisherigen Behandlungen weiter in Anspruch nehmen können und keine Abrechnung über die Krankenkasse stattfindet. 

Das Projekt wird von der Hochschulambulanz der Universität Hamburg in Kooperation mit diversen Hochschulambulanzen und Kliniken in Bremen und Leipzig angeboten. 

Auch in diesem Wintersemester findet die Vorlesungsreihe "Anthropologische Psychiatrie" statt; diesmal unter dem Thema "Bedeutung von persönlicher Nähe und Begegnung". Die Vorlesungsreihe ist für alle zugänglich und wird in der Corona-Pandemie weiterhin als "Lecture2go" von der Universität angeboten. 

Die Videos sind unter den folgenden Links zu finden:

Zum aktuellen Termin (10.November): "Wenn die Gefahr von außen alle betrifft- macht Corona solidarischer?" - Dr. Candelaria Mahlke im Gespräch mit Gwen Schulz und Prof. Dr. Thomas Bock:

"Mehr Gleichheit auch in der Psychiatrie? Plötzlich ging vieles nicht mehr. Gewohnte Kontakte/Gruppen waren blockiert. Wer konnte, mied die Station- schon allein wegen der Ansteckungsgefahr. Eine Chance, die Psychiatrie vom Kopf auf die Füße zu stellen? Plötzlich sitzen alle in einem Boot, wird Angst Allgemeingut, Bedrohung selbstverständlich, Zwangshandlung zum verordneten Ritual. Eine Chance, psychische Störung anders wahrzunehmen, sich mehr als bisher symmetrisch als Subjekte zu begegnen? Verändern Abstand und Masken unsere Begegnungskultur?"

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

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Teilnehmer:innen für Online-Fokusgruppe gesucht!

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Im Rahmen der Studie wurde die Webseite www.chimpsnet.org ins Leben gerufen. Dort werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt.

Die Website soll sich möglichst eng an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientieren. Im Rahmen einer moderierten Gruppendiskussion ("Fokusgruppe") soll daher die Website gemeinsam betrachtet und über die Inhalte diskutiert werden. Es können sowohl Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder (ab 18 Jahre) mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen.

Die Fokusgruppe dauert 90 Minuten und findet online statt. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie unter folgendem Link:

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