Depressionen stehen im Fokus des diesjährigen Gesundheitstags

Der erste Bericht zur psychischen Gesundheit von Erwachsenen in Bayern wurde am 6.4.17 von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml veröffentlicht. Huml betonte dabei, wie wichtig es sei, mehr Aufmerksamkeit für Depressionen zu erzielen und offen darüber zu sprechen.

Viele Menschen mit chronischen (= langanhaltenden Depressionen) sprechen auf psychotherapeutische und medikamentöse Therapieversuche nicht an.

In der von James McCullough entwickelten spezifischen und strukturierten Psychotherapie zur Behandlung chronischer Depressionen „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“ (CBASP) stehen belastende Beziehungserfahrungen im Fokus der Therapie.

Momentan gründet sich das Hamburger Netzwerk für Versorgungsforschung (HAM-NET) mit dem Ziel der Verknüpfung aller relevanten Akteuren der Versorgungsforschung in der Hamburger Region zur Förderung der Versorgungsforschung und der Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Die Förderung es Projekts psychenet - Hamburger Netz psychische Gesundheit durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ist Ende 2015 ausgelaufen.

Mit Ihrer Hilfe kann psychenet.de weiterhin wissenschaftlich hochwertige Informationen und weitere Angebote und Informationen rund um das Thema psychische Gesundheit kostenfrei zur Verfügung stellen.

Am 6.4. wird Dorothea Buck, die letzte Überlebende des NS-Psychiatrie, Ehrenvorsitzende des Bundesverbandes Psychiatrie-Erfahrener, Mitbegründerin des Trialogs/der Psychoseseminare, Künstlerin und Psychiatriereformerin 100 Jahre alt.

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

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Teilnehmer:innen für Online-Gruppendiskussion gesucht

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Auf der Webseite www.chimpsnet.org werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt. Um die Website an die Bedürfnisse der Nutzer:innen auszurichten, soll eine moderierte Gruppendiskussion im Online-Format durchgeführt werden (ca. 1,5 Stunden). Dabei sollen gemeinsam Verbesserungsvorschläge für die Website diskutiert werden.

Es können Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

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