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Ordnung in die Sorgen bringen

Ordnung in die Sorgen bringen

1. Schritt: Überblick verschaffen

Wenn man sich von seinen Sorgen überflutet fühlt, kann es oft helfen, sie alle aufzuschreiben.

2. Schritt: Sorgen nach Wichtigkeit ordnen

Sortieren Sie Ihre Sorgen nach deren Wichtigkeit. So kann z.B. der Gedanke an den Unfall eines Familienangehörigen eine wichtige Sorge sein, die Sorge, dass man die Nachbarin nicht freundlich genug gegrüßt hat, etwas weniger wichtig.

3. Schritt: Lösbare von unlösbaren Problemen trennen

Beantworten Sie sich selbst die Frage zu jeder Ihrer Sorgen: Welche Sorgen beschäftigen sich mit lösbaren, welche mit unlösbaren Problemen?

Beispiele:

Manche Sorgen können durch ein Gespräch geklärt werden. Zum Bespiel: „Fühlen sich unsere Nachbarn durch unsere Kinder gestört?“

Die Sorge, einen Termin zu vergessen, kann gemildert werden, in dem man den Termin in den Kalender einträgt oder sich von jemandem erinnern lässt.

Andere Sorgen beschäftigen sich mit unlösbaren Problemen. Zum Beispiel: „Jemand aus meiner Familie könnte irgendwann eine schwere Erkrankung bekommen“. Dieses Ereignis kann man nicht selbst lösen, sondern es geht darum, damit umzugehen, dass man über manche Dinge im Leben keine Gewissheit haben kann.

4. Schritt: Realistische von unrealistischen Sorgen trennen

Überlegen Sie: Welche meiner unlösbaren Probleme machen mir zu Recht Sorgen und welche Sorgen sind übertrieben?

Die Sorge um einen Angehörigen, der tatsächlich eine schwere Erkrankung hat, ist vermutlich nicht übertrieben. Die meisten Menschen würden sich in solchen Situationen Sorgen machen. Das sind keine krankhaften Sorgen.

Bei anderen Sorgen werden Sie wiederum merken, dass diese übertrieben sind, z.B. wenn Sie hinter jeder Erkältung eine tödliche Erkrankung vermuten.

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