Rehabilitations- und Wohneinrichtungen

Rehabilitationseinrichtung für psychische Kranke und Behinderte (RPK)

Rehabilitationseinrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen sind für einen längerfristig angelegten stationären und teilstationären Aufenthalt ausgelegt. Rehabilitation bedeutet, einst vorhandene Möglichkeiten und Fähigkeiten des Patienten – z.B. in Bezug auf seine Gesundheit oder Arbeitsleistung – wiederherzustellen. Rehabilitationseinrichtungen für psychisch Erkrankte umfassen psychiatrisch-psychotherapeutische Therapieangebote und berufliche Vorbereitungs- und Trainingseinheiten.

Auf der Webseite der Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation psychisch kranker Menschen finden Sie bundesweit Standorte dieser Einrichtungen.

Übergangseinrichtung

Übergangseinrichtungen bieten Menschen mit psychischen Erkrankungen nach einem stationären Aufenthalt eine Rehabilitationsmaßnahme an, die in der Regel zwei bis drei Jahre dauert. Hierdurch sollen die Stabilität und die Fähigkeiten des Patienten weiter ausgebaut werden, damit dieser seinen Alltag möglichst selbständig bewältigen kann. Die Patienten leben in den Übergangseinrichtungen meistens in kleinen, überschaubaren Wohngruppen. Betreut werden sie dabei von Sozialarbeitern und -pädagogen, Krankenpflegekräften, Psychologen und Ergotherapeuten.

Betreutes Wohnen

Mit dem Begriff „Betreutes Wohnen” werden verschiedene Wohnformen bezeichnet, die alle das Ziel haben, den Bewohnern ein möglichst eigenständiges Leben zu ermöglichen. Das Leistungsspektrum reicht von der Betreuung des Patienten in seiner eigenen Wohnung bis hin zu therapeutischen Wohngemeinschaften mit einer „Rund-um-die-Uhr”-Betreuung. In therapeutischen Wohngemeinschaften werden häufig psychologische Beratung und regelmäßige Gruppentreffen angeboten, in denen mit allen Bewohnern aktuelle Dinge, aber auch Konflikte geklärt werden. 

Starke Bündnisse
Sitemap

Neues Programm "8 Leben": Jetzt mitmachen!

Neues Programm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ ist ab sofort online. Fast jede*r kennt jemanden, der durch Suizid verstorben ist. Viele Menschen haben oder hatten Suizidgedanken, aber sprechen nicht darüber. Sie können uns helfen, das zu ändern. Wir möchten wissen, welche Erfahrungen Sie mit dem Thema Suizid gemacht haben.

Das Online-Programm „8 Leben“ richtet sich an Personen ab 18 Jahren mit unterschiedlichen Erfahrungen mit Suizidalität und Personen, die mehr über das Thema „Suizidalität“ erfahren möchten. Informieren Sie sich und machen Sie mit: Startseite „8 Leben“. Die Teilnahme erfolgt online, ist anonym und kostenlos.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an diesem Online-Programm in einer akuten (suizidalen) Krisensituation in keiner Weise eine persönliche Betreuung ersetzt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.