Spezielle Angebote in Hamburg

Peer-Beratung in Hamburg

Von Betroffenen für Betroffene, von Angehörigen für Angehörige

In der Peer-Beratung unterstützen Menschen mit der Erfahrung eigener seelischer Krisen (Betroffenen-Peer-Beratung) und Menschen mit Erfahrungen im Umgang mit eigenen betroffenen Angehörigen (Angehörigen-Peer-Beratung) nach einer Beraterausbildung andere Betroffene auf ihrem Genesungsweg. 

Wir haben Erfahrungen im Umgang mit Angst, Depression, Bipolaren Störungen, Schizophrenie, Psychosen, Stimmenhören, Panikattacken, Burnout, Trauma, Borderline etc. Als Peer-BeraterIn hören wir Ihnen mit dem Hintergrund der eigenen Erfahrung zu und bieten Beistand in Krisensituationen, Informationen zu den vorhandenen Selbsthilfe- und Versorgungsstrukturen sowie Vermittlung in Selbsthilfe.

Wir unterstützen Sie gerne, wenn Sie

  • selbst Erfahrung mit Depressionen, Manien, Psychosen oder Persönlichkeitsstörungen haben
  • mehr Struktur im Alltag brauchen
  • Unterstützung von Menschen erfahren möchten, die Ihre Situation nachvollziehen können
  • Rat suchen oder reden wollen 
  • Orientierungshilfe benötigen
  • sich nach Stabilität sehnen.

Die Beratung ist vertraulich und kostenlos, Häufigkeit und Dauer bestimmen Sie. Die Begleitung ist bis zu einem halben Jahr lang möglich. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Informationen zum psychenet-Teilprojekt "Selbst- und Familienhilfe"

Weitere Informationen zu Selbsthilfegruppen und Trialog erhalten Sie auf den Websites unserer Kooperationspartner:

 

Studentische Telefon-Seelsorge Hamburg

Anonyme Beratung von Studierenden für junge Menschen
Täglich von 20-24 Uhr, kostenlos
Tel.: +40 (0)40 411 70 411
Web: www.esg-hamburg.de

 

Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Hamburg und Ambulante Sozialpsychiatrie

Die psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Hamburg ist ein Zu­sam­men­schluss von Personen und Institutionen, die an der psychiatrischen Versorgung in den Bezirken Hamburgs beteiligt sind. Dazu gehören z.B. Anbieter von Wohnangeboten, As­­sis­­tenz­­leis­­tung­en, Beratungsdiensten und Arbeitsmöglichkeiten.

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft Hamburg hat sich die Aufgabe gesetzt, zur Ver­bes­ser­ung der psychosozialen Angebote in Hamburg beizutragen. Dies geschieht

  • durch einen regelmäßigen Austausch der Einrichtungen,
  • über Austausch mit Vertretern von Selbst­hilfegruppen und dem Angehörigenverband,
  • über Kontakte zu den regionalen politischen Ebenen (Bezirks- und Ortsamt) sowie
  • durch Mitarbeit in überregionalen Gremien.

Die "Ambulante Sozialpsychiatrie" (ASP) soll die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft fördern und Menschen mit seelischen Schwierigkeiten helfen, im eigenen Umfeld selbstständig zu leben.

Angebote der ambulanten Sozialpsychiatrie finden sich hier.

Es werden z.B. Offene Treffs (mit Frühstück), Entspannungsgruppen, Musikangebote oder psychosoziale Beratung angeboten.

 

Hilfsangebote für Menschen, die extrem belastende Erfahrungen gemacht haben (z.B. Gewalterfahrungen) und deren Angehörige

Aktuelle Informationen in der Corona-Pandemie:

Aufgrund von häuslicher Isolation durch Schul- und KiTa-Schließungen sowie Kontaktverboten im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-19 kommt es im Augenblick vermehrt zu Gewalt in Familien, insbesondere Frauen und Kinder sind betroffen. Die biff Frauenberatungsstelle hilft in solchen Fällen u.a. mit Gewalterfahrungen, bei Trennung und Scheidung sowie Psychiatrieerfahrungen.

Aufgrund der Einschränkungen des öffentlichen Kontakts, bietet die Beratungsstelle veränderte Telefonsprechzeiten an, in denen aktuelle Krisen gemeinsam mit den Betroffenen telefonisch und lösungsorientiert besprochen werden. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Weitere Informationen sowie Informationen zu der Arbeit finden Sie auf der Homepage.

Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation in Hamburg

Die AG-Reha – Arbeitsgemeinschaft Rehabilitation in Hamburg ist ein Trägerzusammenschluss von psychosozialen und rehabilitativen Einrichtungen zur Förderung der sozialen und beruflichen Integration psychisch beeinträchtigter Menschen.

Unter http://www.agreha.de/ finden Sie Informationen über Hilfs- und Unterstützungsangebote für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen.

Starke Bündnisse
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Teilnehmer*innen für ein Telefoninterview gesucht!

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET zielt durch die Umsetzung von neuen Versorgungsformen auf die Verbesserung der Versorgungssituation von Kindern und Jugendlichen psychisch erkrankter Eltern ab.

Im Rahmen der Studie soll zudem die Internetseite www.chimpsnet.org weiterentwickelt werden. Auf dieser werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien verfügbar gemacht. Dafür benötigen wir die Mithilfe von betroffenen Eltern oder erwachsenen Kindern (ab 18 Jahre) mit psychisch erkranktem Elternteil!

Wir möchten gerne von Ihnen wissen, welche Inhalte aus Ihrer Sicht auf so einer Webseite besonders wichtig sind! Die telefonischen Interviews, die wir hierfür durchführen möchten, dauern etwa 20-40 Minuten und werden anonym ausgewertet. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

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