Ab dem 10. April 2018 startete die Sommersemester-Termine der Vorlesungsreihe "Zur Anthropologie von Gesundheit und Krankheit in der Psychiatrie"; diesmal unter dem Titel "Verrücktheit im Sozialen Raum". Die Vorlesungsreihe ist für alle zugänglich und findet 14-tägig am Dienstag von 18-20 Uhr im Hauptgebäude der Universität Hamburg statt (Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal A).

Am nächsten Termin (05.06.) spricht Prof. Dr. Jürgen Gallinat zum Thema "Psychiatrie als Sozialer Raum – Soziale Räume in der Psychiatrie".

Trialogischer Austausch im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Start: Donnerstag, 12. April

Das Psychoseseminar dient dem Austausch und der wechselseitigen Fortbildung von Psychoseerfahrenen, Angehörigen und Profis. Ziel ist, eine gemeinsame Sprache zu finden und Dialogfähigkeit zu üben. Es geht um ein besseres Verständnis von dem, was eine Psychose bedeutet und was die verschiedenen Beteiligten an Hilfe brauchen.

Nächster Termin (07.06) "Gewalt in der Psychiatrie -Wie kommt sie zustande, wird sie erlebt, ist sie zu verhindern?"

Am 25. April geht der Entwurf zu dem umstrittenen Psychiatrie-Gesetz in Bayern in die erste Lesung. Das Gesetz besteht aus zwei wesentlichen Teilen, erstens Hilfsmaßnahmen wie die Einführung eines flächendeckenden Krisennetzwerks in allen bayrischen Regionen: 24 Stunden am Tag sollen Dienste für Betroffene und Angehörige bereitstehen. Der zweite Teil des Gesetzes soll die Unterbringung für Menschen bei schweren psychischen Krisen regeln. Unter schwerer Krise wird hier ausgegangen, wenn man sich selbst oder andere stark gefährdet und deshalb psychiatrisch untergebracht wird. Insbesondere die geplante Unterbringungsdatei wird  von Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen und Behandlern kritisiert.

In einer großen Meta-Analyse die aktuell in der Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler Daten zu 21 verschiedenen Antidepressiva. Insgesamt wurden 522 hochwertige Studien ausgewählt, welche die Wirksamkeit und Akzeptanz der Antidepressiva bei Erwachsenen mit unipolaren Depressionen untersucht haben. Die Akzeptanz der Antidepressiva wurde in der vorliegenden Studie über den Anteil der Studienteilnehmer definiert, welche die medikamentöse Behandlung verfrüht beendeten.

Das Bundesgesundheitsministerium hat seinen Ratgeber für Patientenrechte aktualisiert. Die Broschüre stellt die Rechte als Patient verständlich und übersichtlich dar.

2013 trat das Patientenrechtgesetz in Kraft, welches wichtige Patientenrechte ausdrücklich im Gesetz verankerte.

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

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