In der Reihe Anthropologische Psychiatrie – Bock auf Dialog?  steht diesmal die Vielfalt von Liebe, sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität im Mittelpunkt. Die Veranstaltung beschäftigt sich mit Fragen der Selbstannahme, dem Einfluss gesellschaftlicher Normen und den Möglichkeiten persönlicher Entwicklung,

Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Liebe, Sexualität und Geschlecht unser Selbstbild prägen, welche Rolle gesellschaftliche Erwartungen spielen und wie ein offener Umgang mit Vielfalt gelingen kann. Thematisiert werden zudem Unterschiede zwischen sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität sowie die Bedeutung von Akzeptanz, behutsamer Begleitung und nicht normierenden therapeutischen Ansätzen.

Lieselotte Mahler, Chefärztin aus Berlin, reflektiert die aktuelle Fachdiskussion in Fachverbänden und Leitlinien. Cornelia Kost kennt sowohl persönliche als auch gesellschaftliche Perspektiven und vermittelt insbesondere den öffentlichen Diskurs rund um Geschlecht und Identität. Michaela Mosteller, Leiterin der Selbsthilfegruppe „Switch“, berichtet aus ihrem eigenen Anpassungsprozess und von ihren Erfahrungen in der Begleitung anderer Betroffener.

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In der Reihe Anthropologische Psychiatrie – Bock auf Dialog? steht diesmal das Thema Essstörungen im Mittelpunkt. Die Veranstaltung verbindet die Reihen „Mensch-Sein“ und „Wer bin ich?“ und knüpft an frühere Dialoge an.

Unter dem Titel „Wer bin ich – mit und ohne Ess-Störung?“ diskutiert Thomas Bock mit seinen Gesprächspartnerinnen zentrale Fragen: Wann wird Essverhalten zur Belastung? Welche Rolle spielen Kontrolle, gesellschaftliche Einflüsse und Identität? Und wann wird Unterstützung notwendig?

Als Expertinnen aus den Bereichen Prävention, Psychotherapie und psychosoziale Beratung bringen Sabrina Scharf, Susanne Kaut-Reylaender und Mareen Grether fachliche und praktische Perspektiven ein und eröffnen so einen differenzierten Blick auf Essstörungen.

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Im Rahmen der Reihe „Bock auf Dialog?“ wird die Frage, wie wir zu uns selbst finden, aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet, zwischen persönlichen Erfahrungen, gesellschaftlichen Erwartungen und professionellen Rollen.

Am 27. April 2026 um 17:30 Uhr findet die Veranstaltung in den Räumen der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Alexanderstraße 1, Raum 2.03, im St. Georg) statt. Zu Gast ist die Psychiaterin Astrid Freisen, die aus eigener Erfahrung mit bipolarer Erkrankung berichtet und diese mit ihrer fachlichen Perspektive verbindet.

Im anschließenden Dialog stehen zentrale Fragen im Mittelpunkt:
Wie prägen Krisen unsere Identität? Wie viel Verletzlichkeit darf im beruflichen Kontext sichtbar sein? Und was können wir von Menschen mit eigener Krisenerfahrung lernen?

Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Perspektiven auf psychische Gesundheit, Identität und gesellschaftliche Verantwortung zu gewinnen.

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In der Reihe Anthropologische Psychiatrie – Bock auf Dialog? steht diesmal das Thema Trauer im Mittelpunkt. Die Veranstaltung beleuchtet, wie insbesondere junge Menschen mit Verlusten umgehen und welche Bedeutung diese Erfahrungen für ihre Entwicklung haben.

Unter dem Titel „Wer bin ich – nach schweren Verlusten?“ diskutieren Thomas Bock, die Diplom-Theologin und Trauerbegleiterin Peggy Steinhauser sowie Kuno Köllmann vom Irre menschlich Hamburg e. V. zentrale Fragen: Wie finden wir Trost? Wann wird Trauer zur Belastung? Und wie unterschiedlich können Wege im Umgang mit Verlust aussehen?

Peggy Steinhauser bringt dabei ihre beruflichen Erfahrungen in der Trauerbegleitung ein, während Kuno Köllmann aus vielfältigen und ermutigenden persönlichen Erlebnissen berichtet. Fachliche Perspektiven und persönliche Erfahrungen verbinden sich so zu einem Beitrag, der dazu einlädt, Trauer besser zu verstehen und Vielfalt im Erleben anzuerkennen.

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Mit dem Forschungsprojekt „Navigating Mental Health Care (NaMeCa)“ entsteht ein innovativer Online-Versorgungslotse.

Ziel ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen eine niedrigschwellige, zentrale Orientierung zu bieten, um passende Beratungs- und Behandlungsangebote zu finden und diese leichter in Anspruch zu nehmen.

Im Rahmen des dreijährigen Projekts wird der Versorgungslotse auf Basis einer umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse konzipiert, entwickelt und evaluiert. Die finale Fertigstellung ist bis 2028 vorgesehen.

Durch die Einbindung bei Psychenet.de soll der Online-Versorgungslotse langfristig frei zugänglich sein und die bestehenden Informationsangebote gezielt erweitern.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

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