In einer großen Meta-Analyse die aktuell in der Zeitschrift The Lancet veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler Daten zu 21 verschiedenen Antidepressiva. Insgesamt wurden 522 hochwertige Studien ausgewählt, welche die Wirksamkeit und Akzeptanz der Antidepressiva bei Erwachsenen mit unipolaren Depressionen untersucht haben. Die Akzeptanz der Antidepressiva wurde in der vorliegenden Studie über den Anteil der Studienteilnehmer definiert, welche die medikamentöse Behandlung verfrüht beendeten.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass alle untersuchten Antidepressiva bei Depressionen bedeutend besser wirkten als Placebo-Tabletten. Im direkten Vergleich waren einige Antidepressiva wie Agomelatin, Amitriptylin, Escitalopram, Mirtazapin, Paroxetin, Venlafaxin und Vortioxetin wirksamer als Fluoxetin, Fluvoxamin, Reboxetin und Trazodon.

Die untersuchten Antidepressiva unterschieden sich zudem hinsichtlich ihrer Akzeptanz, wobei Agomelatin, Citalopram, Escitalopram, Fluoxetin, Sertralin und Vortioxetin am besten von den PatientInnen akzeptiert wurde. Amitriptylin, Clomipramin, Duloxetin, Fluvoxamin, Reboxetin, Trazodon und Venlafaxin wurde hingegen weniger gut von den Patientinnen toleriert.

 

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

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Teilnehmer:innen für Online-Fokusgruppe gesucht!

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Im Rahmen der Studie wurde die Webseite www.chimpsnet.org ins Leben gerufen. Dort werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt.

Die Website soll sich möglichst eng an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientieren. Im Rahmen einer moderierten Gruppendiskussion ("Fokusgruppe") soll daher die Website gemeinsam betrachtet und über die Inhalte diskutiert werden. Es können sowohl Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder (ab 18 Jahre) mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen.

Die Fokusgruppe dauert 90 Minuten und findet online statt. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie unter folgendem Link:

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