Eine Metaanalyse von Gordon und Kollegen, die im Juni 2018 in JAMA Psychiatry erschienen ist, weist auf einen Zusammenhang von körperlicher Aktivität und positiven Krankheitsverlauf bei Menschen mit einer depressiven Erkrankung hin. Körperliche Betätigung könne zudem auch einen vorbeugenden Einfluss haben.

Die Forscher untersuchten in 33 randomisierten Studien mit 1.877 Teilnehmenden die Wirkung von regelmäßigen Krafttraining. Es konnten moderate Effektstärken bei der Reduktion von depressiven Symptomen festgestellt werden (mittlerer positiver Gesamteffekt Δ = 0,66 (95-%- Konfidenzintervall [95-%-KI] [0,48; 0,83])). Bei Menschen mit moderat ausgeprägten depressiven Symptomen war die Reduzierung der Symptome besonders ausgeprägt.

Link zu der Studie: JAMA Psychiatry

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PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

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