Die App Almhar (Application for Mental Health Aid for Refugees) bietet Geflüchteten Informationen zur Bewältigung von psychischen Problemen, welche im Zusammenhang mit der Flucht und dem Leben im Exil auftreten können. Die App liefert Informationen zu zwölf Problembereichen, wie Angst, Depression oder Trauer. Zusätzlich bietet die App auch leichte Übungen zur Selbsthilfe um Betroffene zu entlasten, wenn psychische Belastungen auftreten und kein Zugang zu Helfersystemen (z.B. psychotherapeutische Fachkräfte) besteht. Dabei werden neben Texten auch Audiodateien angeboten (z.B. zur Progressiven Muskelentspannung oder Atemübungen). 

Ein Fragebogen wird zu Beginn ausgefüllt, der das Ausmaß der Belastungen erfasst. Dieser kann später erneut ausgefüllt werden und erfasst somit Veränderungen im Befinden der Nutzer.

Almhar ist auf Englisch und Arabisch verfügbar. Die App ist kostenlos und kann im GooglePlay-Store heruntergeladen werden: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.ueberleben.ueberleben

Quelle: https://www.aerzteblatt.de/archiv/200994/Almhar-Psychoedukation-von-Gefluechteten

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

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Neues Programm "8 Leben": Jetzt mitmachen!

Neues Programm „8 Leben – Erfahrungsberichte und Wissenswertes zum Thema Suizid“ ist ab sofort online. Fast jede*r kennt jemanden, der durch Suizid verstorben ist. Viele Menschen haben oder hatten Suizidgedanken, aber sprechen nicht darüber. Sie können uns helfen, das zu ändern. Wir möchten wissen, welche Erfahrungen Sie mit dem Thema Suizid gemacht haben.

Das Online-Programm „8 Leben“ richtet sich an Personen ab 18 Jahren mit unterschiedlichen Erfahrungen mit Suizidalität und Personen, die mehr über das Thema „Suizidalität“ erfahren möchten. Informieren Sie sich und machen Sie mit: Startseite „8 Leben“. Die Teilnahme erfolgt online, ist anonym und kostenlos.

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an diesem Online-Programm in einer akuten (suizidalen) Krisensituation in keiner Weise eine persönliche Betreuung ersetzt.

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