Rückkehr zur Arbeit - Die Risiken

Gesundheitsrisiken

  • Dauernde Überforderung und Stress am Arbeitsplatz kann zu psychischen Krankheiten wie Depressionen und Angststörungen, aber auch zu Rückenschmerzen, Tinnitus oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen.
  • Unsichere Beschäftigungsverhältnisse können zum Beispiel das Risiko einer depressiven Störung erhöhen und möglicherweise in eine psychische Krise führen.
  • Schichtarbeit verändert die Biorhythmen des Organismus. Sie kann zu Schlafstörungen führen und Stressreaktionen auslösen.

Persönliche Situation

  • Es kann zu Unverständnis oder Ausgrenzung bei den Kollegen kommen, wenn diese nicht über psychische Erkrankungen informiert sind oder wenig Verständnis dafür haben. 
  • Es ist immer etwas heikel, dem Arbeitgeber zu erklären, warum man so lange krank war.

Risiko „richtiger“ Zeitpunkt

  • Man kann schlecht vorhersagen, wie sich die Krankheitsanzeichen mit der Zeit verändern. Manche möchten lieber warten, bis alle Krankheitszeichen verschwunden sind, ehe sie wieder arbeiten gehen. Das könnte das Risiko erhöhen, nie wieder oder sehr spät wieder erwerbstätig zu werden. Je länger man wartet, umso schwerer wird es, wieder arbeiten zu gehen. Die Folgen können mangelndes Selbstvertrauen, Einsamkeit und Angst davor sein, seine Fähigkeiten zu verlieren oder bei der Arbeit den Anschluss zu verpassen.
  • Wenn der Zeitpunkt der Rückkehr zur Arbeit zu früh war, besteht die Gefahr einer Überforderung. Die Krankheitssymptome könnten wiederkommen.

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Starke Bündnisse
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Teilnehmer:innen für Online-Fokusgruppe gesucht!

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Im Rahmen der Studie wurde die Webseite www.chimpsnet.org ins Leben gerufen. Dort werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt.

Die Website soll sich möglichst eng an den Bedürfnissen der Nutzer:innen orientieren. Im Rahmen einer moderierten Gruppendiskussion ("Fokusgruppe") soll daher die Website gemeinsam betrachtet und über die Inhalte diskutiert werden. Es können sowohl Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder (ab 18 Jahre) mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen.

Die Fokusgruppe dauert 90 Minuten und findet online statt. Weitere Informationen zur Teilnahme erhalten Sie unter folgendem Link:

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