Teilprojekt 9: Gesundheitsnetz Magersucht und Bulimie

Kurzbeschreibung des Projektes

Ziel des Projektes war es, Neuerkrankungen von Essstörungen zu verhindern und Betroffenen früh und effizient, das heißt wirkungsvoll und mit möglichst geringen Kosten, zu helfen. Hierzu wurde einerseits in Zusammenarbeit mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung / SuchtPräventionsZentrum ein Programm zur frühzeitigen Aufklärung, Prävention und Behandlung von Essstörungen entwickelt, eingeführt und begleitet. Außerdem wurde zur Förderung der Früherkennung und -behandlung die Vernetzung der vorhandenen Versorgungsstrukturen intensiviert. Weiter wurde eine Spezialsprechstunde Essstörung zur Früherkennung und zeitnahen Vermittlung in angemessene Behandlungen etabliert sowie ein internetbasierter Behandlungswegweiser für Essstörungen aufgebaut, der sich an Betroffene, Angehörige und Behandler richtet.

Durch eine enge Zusammenarbeit aller an der Versorgung beteiligten Partner sollten folglich Früherkennung und Behandlung von Magersucht und Bulimie verbessert und ein Versorgungsmodell mit Vorbildcharakter für andere Regionen erprobt werden.

Ergebnisse und Verstetigung

Über 2000 Schüler aus 23 Hamburger Schulen nahmen an einer Cluster-randomisierten kontrollierten Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit des Präventionsprojekts zum Thema Essstörungen teil. Das Präventionsprojekt wird weiterhin an Schulen angeboten.

Das Gesundheitsnetz „Magersucht und Bulimie“ konnte erfolgreich etabliert werden und wird auch in Zukunft weitergeführt. Die Spezialsprechstunde für Essstörungen und der internetbasierte Behandlungswegweiser wurden von Betroffenen und Angehörigen häufig genutzt.

Projektleitung

Projektleitung

Prof. Dr. Bernd Löwe
Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, UKE
b.loewe@uke.de

Stellvertretende Projektleitung

Stellvertretende Projektleitung

Prof. Dr. med. Antje Gumz
Institut und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, UKE
a.gumz@uke.de

Starke Bündnisse
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Teilnehmer:innen für Online-Gruppendiskussion gesucht

Das Forschungsprojekt CHIMPS-NET am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf möchte die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit einem psychisch erkrankten Elternteil verbessern. Auf der Webseite www.chimpsnet.org werden Informationen zu relevanten Themen für betroffene Familien bereitgestellt. Um die Website an die Bedürfnisse der Nutzer:innen auszurichten, soll eine moderierte Gruppendiskussion im Online-Format durchgeführt werden (ca. 1,5 Stunden). Dabei sollen gemeinsam Verbesserungsvorschläge für die Website diskutiert werden.

Es können Eltern mit einer psychischen Erkrankung als auch erwachsene Kinder mit psychisch erkranktem Elternteil teilnehmen. Für die Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro. Weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link:

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