Was kann man bei Suizidgedanken tun? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Was können Freunde und Angehörige tun?

Ab jetzt finden Sie bei uns kompakte und gut verständliche Informationen über Suizid und Suizidalität, zu möglichen Ursachen, Warnsignalen und den Umgang mit ihnen. Diese Informationen können hilfreich für Betroffene von Suizidalität, deren Angehörige und Interessierte sein.

In einer Studie, die im Lancet Psychiatry veröffentlicht wurde, untersuchten Forscher 1,2 Millionen Erwachsene aus den USA im Zeitraum von 2011 bis 2015. Chekroud und Kollegen zeigten, dass Menschen die regelmäßige Aktivitäten wie Hausarbeit, Gartenarbeit, Laufen, Radfahren oder andere Sportarten machten, sich an weniger Tagen psychisch „nicht gut“ fühlten (Reduktion der Tage mit schlechter psychischer Gesundheit um 43%) im Vergleich zu Menschen die sich weniger bewegten. Andere Faktoren wie Schulbildung, BMI oder Einkommen über 43.000 EUR jährlich hatten einen geringeren Effekt auf das psychische Wohlbefinden.

  • Für Betroffene, Angehörige und Experten:

Bipo Home" - trialogische Tagung der trialogischen Fachgesellschaft DGBS und der Uniklinik Hamburg zum aktuellen Verständnis und zur Behandlung Bipolarer Störungen vom 6.-8. September 2018 auf dem Campus der Universität Hamburg (Von Melle Park 9). Hier finden Sie das Gesamtprogramm und den zugehörigen Flyer.

  • Für Interessierte der öffentlichen Eröffnungsveranstaltung

„Die Macht der Kränkung" - allgemein verständlicher Vortrag von Prof. Halle aus Feldkirch (Österreich) und Musik von Emily Maguire „A Bit of Blue“. Am Donnerstag 6.9.2018 um 18 Uhr auf dem Campus der Uni Hamburg, im Hörsaal der Erziehungswissenschaften von Melle Park 8. Hier finden Sie den Flyer für die Eröffnungsveranstaltung.

Freiheitsentziehende Maßnahmen müssen nach dem Bundesverfassungsgericht (Az.: 2 BvR 309/15 u.a.) in einer öffentlich-rechtlichen Unterbringung (z.B. einer Psychiatrie) durch einen Richter genehmigt werden. Ab einer Fixierung eines Patienten von über einer halben Stunde gilt die neue Anforderung. Die Richter argumentierten, dass die Fixierung eines Patienten ein Eingriff in das Grundrecht auf Freiheit nach Artikel 104 des Grundgesetzes sei. Die Zwangsmaßnahme dürfe nur das letzte Mittel sein. Des Weiteren müsse eine Eins-zu-Eins-Betreuung durch qualifiziertes Pflegepersonal sichergestellt sein.

Die Fachverbände haben sich für die Diagnostik und Behandlung von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf eine neue Leitlinie geeinigt. Die Leitlinie empfiehlt ein multimodales Behandlungskonzept, das an der individuellen Symptomatik, dem Funktionsniveau, der Teilhabe sowie den Präferenzen des Patienten und seines Umfeldes angepasst ist. Dazu können psychosoziale, pharmakologische sowie ergänzende Interventionen miteinander kombiniert werden.

Pressekontakt

PD Dr. Jörg Dirmaier
Institut und Poliklinik für Medizinische Psychologie, UKE

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: +49 (0) 40 7410 59137

presse@psychenet.de

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