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Beobachtendes Abwarten

Beobachtendes Abwarten

Bei einer leichten Depression kann man auch ohne eine eingreifende Behandlung wieder gesund werden. Bei diesem „Beobachtenden Abwarten“ beginnt die Behandlung erst, wenn sich die Krankheit verschlimmert. Die Patienten werden von ihrem Arzt (meist Hausarzt) begleitet. Zu regelmäßigen Terminen überprüft der Arzt, ob und wie sich die Beschwerden verändern. 

Wenn nach zwei Wochen keine Besserung oder sogar eine Verschlechterung der Beschwerden eintritt, sollte eine Behandlung begonnen werden. Bei leichten Depressionen können zunächst auch unterstützende Gespräche, eine allgemeine Beratung, Aufklärung über die Erkrankung, angeleitete Selbsthilfe, z.B. durch Selbsthilfebücher oder Online-Programme sowie Problemlöseansätze angeboten werden, bevor eine medikamentöse Therapie oder Psychotherapie begonnen wird.

WICHTIG: Das beobachtende Abwarten ist nur für Patienten mit einer leichten Depression geeignet. Bei mittelschweren oder schweren Depressionen sollte der rasche Beginn der Behandlung erfolgen!

Vorteile

  • keine Nebenwirkungen
  • Weiterbetreuung durch den eigenen Hausarzt möglich, keine Arzt- oder Psychotherapeutensuche notwendig
  • wenig Zeitaufwand

Nachteile

  • Beschwerden können wiederkommen
  • Einzelne Krankheitsphasen können länger dauern als mit Behandlung

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